Stand: 16. September 2026
Liebe Freunde,
danke, dass ihr die Menschen in Nepal mit euren Gebeten und Spenden mittragt. Nach der Sturzflut vom 26. August konnten unsere Partner vor Ort mit Unterstützung von Vineyard DACH und LOGOS Global Vision eine erste Hilfsphase abschließen. Ein Partnerbericht vom 12. September zeigt: Hilfe ist angekommen, Familien werden begleitet und die nächsten Schritte werden vorbereitet.

Unser Fazit: Die erste Nothilfe hat Familien konkret entlastet. Zugleich ist die Nepalhilfe noch lange nicht abgeschlossen: Mehrere Gemeinden bleiben schwer erreichbar, und aus der akuten Versorgung wächst eine längerfristige Aufgabe für Wiederaufbau, Fürsorge und neue Lebensperspektiven.
Was bisher erreicht wurde: Hilfe, die Familien entlastet
Ergebnisse der ersten Hilfsphase laut Partnerbericht vom 12. September 2026

weitergereicht.
Lebensmittel und Kleidung
Hunderte Säcke Reis und weitere Grundnahrungsmittel wurden verteilt. Familien, die ihre Habe verloren haben, erhielten Kleidung.
Finanzielle Hilfe im Alltag
Witwen und betroffene Familien bekamen finanzielle Unterstützung, um dringend benötigte und vor Ort verfügbare Dinge selbst kaufen zu können.
Kinder und Angehörige unterstützen
Für viele Kinder wurden Schulgebühren übernommen. Außerdem wurden Fahrtkosten für Menschen getragen, die in Rasuwa nach Angehörigen suchten oder zu ihnen gelangen wollten.
Trauernde begleiten
Persönliche Beratung, Seelsorge, Besuche und Gedenkgottesdienste gaben betroffenen Familien Raum für Trauer und gegenseitige Unterstützung.
Elf Mitarbeitende reisten im Hilfsteam nach Dhunche. Die Fahrt dauerte auf einer Umleitungsstrecke mit Geländefahrzeugen fast 20 Stunden statt der üblichen etwa fünf Stunden.
Die menschliche Not bleibt groß
Der Partnerbericht nennt elf verstorbene Mitglieder aus den mit uns verbundenen Gemeinden und mehr als 65 weitere Vermisste aus deren Familien- und Angehörigenkreis. Hinter diesen Angaben stehen Menschen, die trauern, warten und Orientierung brauchen. Lebensmittelhilfe und persönliche Begleitung gehören deshalb weiterhin zusammen.
Die nächsten Schritte: Die abgeschnittenen Orte erreichen
Aktuelle Priorität: Versorgung trotz zerstörter Verkehrswege
Das Team vor Ort ist gerade dabei, Drohnen zu mieten. Damit sollen Menschen versorgt werden, die bislang nicht erreicht werden können. Die Drohnen sollen eine zusätzliche Möglichkeit schaffen, Hilfsgüter über zerstörte Straßen und Brücken hinweg zu transportieren. Die Anmietung ist in Vorbereitung. Ein erfolgter Drohneneinsatz oder ein Termin für die ersten Lieferungen ist damit noch nicht bestätigt.

Transportfahrzeug bereit.
Lokale Koordination und Bedarfserfassung
Das örtliche Team „Ground Zero“ bündelt Informationen aus den Gemeinden, prüft Bedarfe und stimmt die Hilfe mit Behörden ab. Es kümmert sich auch um die erforderlichen Transportgenehmigungen.
Weitere Transportwege erschließen
Nessing, Gatlang, Goljung und Haku waren laut Bericht vom 12. September für direkte Hilfslieferungen weiterhin nicht erreichbar. Sobald provisorische Seilquerungen bei Syabrubesi und Hakubesi bestehen, sind weitere Transporte von Dhunche aus mit Lasttieren vorgesehen.
Der Zugang bestimmt das Tempo
Auch längerfristige Vorhaben hängen davon ab, wann Menschen, Hilfsgüter und Baumaterial wieder sicher in die Dörfer gelangen können.
Perspektive und Dank: Über die Nothilfe hinaus
Geplante und in Prüfung befindliche Vorhaben unserer Partner vor Ort

gehört zur Hilfe vor Ort.
Traumahilfe und seelische Unterstützung
Geplant ist der Einsatz professioneller Beratungs- und Fachkräfte, besonders zur Begleitung von Kindern und Witwen.
Schutz und Perspektiven für Kinder
Geprüft werden ein Grundstück und eine Schutzeinrichtung für Kinder, die Eltern oder Betreuungspersonen verloren haben. Auch Pflegefamilienangebote sollen aufgebaut oder gestärkt werden.
Witwen und ihre Kinder stärken
Sichere Wohnmöglichkeiten werden geprüft. Berufliche Qualifizierung soll Witwen helfen, eigenes Einkommen zu erwirtschaften und ihren Alltag wieder selbstständig zu gestalten.
Gemeinschaft und Ermutigung
Sobald die Bedingungen es erlauben, sind regionale Treffen für Gebet, gegenseitige Unterstützung und die Verarbeitung des Erlebten vorgesehen.
Danke, dass ihr weiter mittragt.
Unsere Bitte: Begleitet die Menschen in Nepal weiter im Gebet und haltet die Verbindung zu den betroffenen Gemeinden lebendig. Betet für trauernde Familien, für Schutz und Kraft der Helfenden und dafür, dass die Hilfe auch die bislang unerreichbaren Orte erreicht.
Spendenkonten
Deutschland und Österreich:
Bank für Sozialwirtschaft
Vineyard Förderverein in Deutschland e.V
IBAN: DE25 3702 0500 0008 8261 00
BIC: BFSWDE33MUE
Schweiz:
Valiant Bank, CH-3001 Bern
Vineyard DACH
IBAN: CH95 0630 0016 6537 8640 4
BIC: VABECH22XXX
